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Probleme auf der Welt
#1
Warum geht`s denn so zu auf der Welt?

Ich glaube das sich das Schriftwort aus 1. Johannes 5:19 bewahrheitet: "Wir wissen, dass wir von Gott stammen, aber die ganze Welt ist in der Gewalt des Bösen [Teufel]"

Da sieht man eindeutig, wer in Wirklichkeit die Fäden zieht...

Wird Gott für immer nur zusehen?
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#2
Du bist uns herzlich willkommen in unseren Diskussionen. Aber eine Bitte sei dir ans Herz gelegt: Wir möchten nicht in übertragenen Sinne "angeschrien" werden! Also lass' besonders große Textformatierungen sein!

Zum Inhaltlichen sage ich jetzt nur so viel: Das glaube ich nicht bzw. nicht so!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#3
Da beschreibst du schlicht das Spannungsfeld zwischen Ideal und Wirklichkeit in einer ueberspitzten theologischen Interpretation. Wenn man Ideale als etwas begreift, das man bestenfalls versuchen kann zu erreichen, aber dort nie angelangen wird, dann hilft das schon bei der Weltsicht. Solange die Versuche ernsthaft geschehen, haben sie ja auch reale Konsequenzen, die uns allen zugutekommen.
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#4
Hallo Stivo und herzlich willkommen im Forum.

(30-05-2020, 21:16)Stivo schrieb: Wird Gott für immer nur zusehen?

Gott hat zu keiner Zeit nur zugesehen. Schon direkt nach der Rebellion in Eden hat er in Gen. 3:15 offenbaren lassen, was dem Initiator der Rebellion - dem Teufel - bevorsteht:

Zitat:Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Schaut man jetzt ans andere Ende der Bibel - in die Offenbarung Kap.20: 10,14 - so wird dieser Gedanke noch mal aufgegriffen:

Zitat: Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Zitat:Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.


In Kapitel 21 und 22 werden dann die Umstände zur Wiederherstellung des verloren gegangenen Paradieses behandelt.

Zwischen der Genesis und der Offenbarung werden die Bündnisse beschrieben, die Gott zur Errichtung des messianischen Königreiches in Kraft setzte, um sein Vorhaben zu verwirklichen. Er war und ist also die ganze Zeit in Tätigkeit und sieht keinesweg "nur zu".
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#5
Laut Offenbarung nimmt Gott die Herrschaft über die Welt wieder an sich bzw gibt sie Jesus für tausend Jahre

MfG Rixbib
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#6
Danke für die interessanten Kommentare!

In Lukas 21: 25-27 wird ja etwas sehr interessantes Berichtet:

Auch wird es Zeichen an Sonne, Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst und Schrecken unter den Völkern, weil sie wegen des tosenden Meeres und seiner Brandung weder aus noch ein wissen. Die Menschen werden ohnmächtig werden vor Angst und Erwartung dessen, was auf die bewohnte Erde zukommt, denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert. Dann werden sie den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit in einer Wolke kommen sehen.

Wer ist der Menschensohn und was wird er machen?
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#7
Zum Einen: Wie geht es denn zu "in der Welt"? Eigentlich doch, wie immer. Mehr noch, wenn ich die Geschichte überblicke, geht es uns besser, als je. Allein die Tatsache, das wir seit 1945 Frieden in Europa haben, sollte uns Grund zur Dankbarkeit geben. 
Zum anderen: Was erwarten wir denn? Das Himmelreich? Da es etwas ist, was wir nicht schaffen können, sollten wir Gelassenheit bewahren. 
Was ist also zu tun?
Wir sollten, auch in der Situation jetzt, die als Coronakrise bezeichnet wird, Gottvertrauen bewahren und ansonsten das tun, was nötig ist, um uns und andere zu schützen.
Wir sollten Gott zutrauen, das er diese Welt nicht aufgeben wird, sondern weiter führt und uns hilft, mit dem, was es uns schwer macht, fertig zu werden.
Ansonsten sollten wir uns des Lebens freuen. Wir durften schöne Frühlingstage erleben, es grünt und blüht, der Gesang der Vögel ist früh zu hören. Wir müssen weder hungern noch dursten, alles ist vorhanden.
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#8
Herodotus schrieb: Allein die Tatsache, das wir seit 1945 Frieden in Europa haben, sollte uns Grund zur Dankbarkeit geben. 

Das muss dann aber ein sehr kleines "Europa" sein. Also ohne Ukraine, ehem. Jugoslawien, Ungarn, usw. Von den Unabhängigkeitsbestrebungen, die auch in Westeuropa immer wieder aufflackerten abgesehen und von den Anschlägen im Rahmen des "Krieges gegen den Terror ganz zu schweigen.

Klar, die heutigen kriegerischen Auseinandersetzungen müssen nicht mehr zwangsläufig militärisch geführt werden, aber auch wirtschaftliche Konfliktsituationen sollten noch als etwas wahrgenommen werden, was den Frieden nachhaltig stört.
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#9
(06-06-2020, 12:14)Stivo schrieb: Wer ist der Menschensohn und was wird er machen?
Der Begriff "Menschensohn" kommt in den Evangelien ca. 80 Mal vor und bezieht sich darin auf Jesus Christus. In Math. 20:28 beschreibt er  selbst in einer Vorschau, was er bereit ist zu tun, nämlich sein Leben als ein Lösegeld für viele zu geben. Jesus ist seit seiner Taufe auch der designierte König des Königreiches seines Vaters, welches gemäß der Bibel die einzige Lösung für die Probleme der Menschheit ist. (Vgl. dazu Daniel 2:44)
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#10
Die Frage ist, was es für uns bedeutet, das Jesus der Menschensohn ist und der "designierte König des Königreiches seines Vaters".
Wenn wir so etwas denken oder schreiben, müssen wir, für unser tägliches Leben im "kleinen Europa" Schlussfolgerungen daraus ziehen.
Also überlege ich, welche Bedeutung es für mich hat. 
Er gab sein Leben, als "Lösegeld für viele". Also auch für mein Leben. Das bedeutet, mit Paulus gesprochen, das ich gerechtfertigt bin, allein aus meinem Vertrauen in dieses Handeln Jesu.
Gleichzeitig darf ich wissen, das er mich zur Freiheit befreit hat. Für mich persönlich bedeutet das, mich nicht neu, durch rigorose Normen von Leuten, die sich selbst fromm nennen, in Ketten legen zu lassen.
Ich darf frei in dieser Welt leben und mein Leben gestalten. Luther: "Ein freier Herr aller Dinge und niemandem untertan."
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#11
(06-06-2020, 13:33)Herodotus schrieb: Zum Einen: Wie geht es denn zu "in der Welt"? Eigentlich doch, wie immer. Mehr noch, wenn ich die Geschichte überblicke, geht es uns besser, als je. Allein die Tatsache, das wir seit 1945 Frieden in Europa haben, sollte uns Grund zur Dankbarkeit geben. 

Dann würde ich bei aller Dankbarkeit mal einen Blick  auf die vielen aktuellen Kriegs- und Bürgerkriegsschauplätze werfen. Da geht es "in der Welt" nicht so harmonisch zu, sterben Zigtausende. Jeden Tag kommen sie weltweit  durch Waffengewalt um. Jeden Tag verhungern aber auch nach der Statistik der WHO allein 7000 Menschen.

Und wir im reichen Europa, die wir plötzlich aus Angst vor Corona jede Woche  ungezählte Milliarden aus dem Hut zaubern, schauen da tatenlos zu.

Nein, es geht in der von " Gott erschaffenen Welt" überhaupt nicht gut zu.

Und wem das alles noch nicht reicht an Horrorszenario: Wir hatten jüngst sogar Tage in Deutschland, da waren Mehl und Toilettenpapier ausverkauft. 

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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#12
(31-05-2020, 07:17)Praytes schrieb: Hallo Stivo und herzlich willkommen im Forum.

(30-05-2020, 21:16)Stivo schrieb: Wird Gott für immer nur zusehen?

Gott hat zu keiner Zeit nur zugesehen. Schon direkt nach der Rebellion in Eden hat er in Gen. 3:15 offenbaren lassen, was dem Initiator der Rebellion - dem Teufel - bevorsteht:

Da blicken Sie mal über den Tellerrand. Da wage ich die Behauptung  des Gegenteils  Die Theodizee-Frage ist nur: Konnte Gott  nicht anders  oder wollte er nicht?


Von einem göttlichen Eingriff ins trübe Geschehen ist seit Gen, also seit 4500 Jahren (!!),  nichts zu spüren. 

Auch der Teufel, so es ihn denn überhaupt gibt, geht täglich und weltweit  ungestört seiner "Beschäftigung"  nach. Alles andere ist frommes Bibel-Gesäusel ohne Substanz, tut mir leid.

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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#13
(06-06-2020, 19:36)Davut schrieb: Alles andere ist frommes Bibel-Gesäusel ohne Substanz, tut mir leid.
Um ihre Ansichten braucht es Ihnen nicht leid zu tun. Jeder kann sie hier frei äußern.
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#14
Natürlich sterben heutzutage jeden Tag viele Tausende Menschen. Die allermeisten davon aber doch immer noch an Altersschwäche.

Dass es bei einer immer schneller - (exponentiell) - wachsenden Weltbevölkerung, dann, im Verhältnis und in Proportion, auch immer mehr  Todesopfer durch Unfälle, Naturkatastrophen, Epidemien und hinsichtlich irgendwelcher Konflikte gibt, ist kein Hinweis darauf, dass sich die apokalyptischen Prophezeiungen der Bibel nun immer mehr bewahrheiten würden, sondern einfach nur das Ergebnis einer natürlichen/statischen Wahrscheinlichkeit.

Schauen wir mal in der Menschheitsgeschichte etwas weiter zurück.. Dann leben wir heute, relativ gesehen, in einer tausendmal sichereren und friedlicheren Welt, als unsere Vorfahren bis noch vor weniger als  100 Jahre zurück. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass damals, als noch nicht mal die Hälfte von inzwischen fast  8 Milliarden Menschen gleichzeitig auf dem Planeten lebten, die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Ablebens deutlich höher war. Auch die Kindersterblichkeitsrate von früher -  war im Verhältnis / in Proportion zur gesamten Weltbevolkerung von damals, deutlich höher als heute. Die durchschnittliche Lebenserwartung (ohne Kindersterblichkeit) lag bei 50-60 Jahre. In den Jahrhunderten davor sogar noch darunter

Das Problem der Welt von heute ist "die unsere Kritische Masse" und die wir sehr wahrscheinlich schon vor 10-20 Jahren erreicht und inzwischen ganz sicher überschritten haben.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#15
Stivo schrieb:Warum geht`s denn so zu auf der Welt?

Das Zugehen auf dieser Welt ist eine Folge, vom Baum der Erkenntnis genommen zu haben.
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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