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Fragen an Atheisten
#46
(24-07-2009, 00:08)Sonne schrieb:
(23-07-2009, 15:13)Roydans schrieb: " In meiner Mitte verwandeln sich Nahrungsmittel in Fäkalien!Klopfet an und Ihr werdet stundenlang dumm rumstehen! ich bin von niemandes Geist, in ein paar Jahren bin ich tot und dann waren alle Mühen umsonst!"

Och, ich kenne einige sehr optimistische Atheisten. Was hälst du davon:
"In meinem Herz weiß ich, dass ich ehrlich bin. Zu mir selbst und anderen. Ich vertraue darauf, dass ich meine Ziele erreiche. Ich behandle jeden Menschen, wie ich mir selbst wünschen würde behandelt zu werden."
Das ist nicht negativ und auch nicht spiritualistisch.
Ich nehme an, die Mehrheit der Gläubigen geht davon aus, dass in ihrem Körper ein Stoffwechsel stattfindet und nicht davon, dass eine unsichbare Macht Wein in Wasser verwandelt :icon_cheesygrin:
Du kannst dir nur scheinbar nicht vorstellen, wie es ist ohne sowas "Mysteriöses" zu leben. Deshalb brauchst du es aber nicht abwerten. Es gibt viele Menschen, die leben damit glücklich. Also respektier das bitte genauso, wie alle anderen Weltanschauungen auch.
Beste Grüße
Sonne

Ich habs selbst schon gemerkt! Das war ein wenig beleidigend! ich möchte mich bei allen die sich durch meine Ausführung angegriffen fühlen entschuldigen!
Mea maxima culpa!
Ich bin der "ICH BIN", der EUCH ALLE nur alpträumt !
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#47
Aber mal ne andere Frage,:" Was ist eigentlich die Triebkraft, eines Atheisten, sich mit soviel Vehemenz in einem Religionsforum zu engagieren, wo es doch um seiner/ihrer Meinung, nicht existente Themen geht?:eusa_naughty:
Das ist doch fast so als ob ich in der nächsten Moschee versuche fürs Christentum zu Missionieren!Pop
Ich bin der "ICH BIN", der EUCH ALLE nur alpträumt !
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#48
(25-07-2009, 00:17)Ekkard schrieb: Mein Problem ist, dass ich mit „Transzendenz“ nichts anzufangen weiß. Die Gegenstände des Glaubens sind Grenzübergänge ganz normaler ethischer bis poetischer Erfahrungen, also immanent. (Ich würd' sogar sagen: gesellschaftlicher Erfahrungen, Ästhetik eingeschlossen).

das problem vieler deiner leser besteht darin, daß sie dann nicht verstehen, wovon die rede sein soll, wenn du von "gott" sprichst. er ist für dich keine transzendente macht (auch wenn du gelegentlich wert darauf legst, er sei unbegreiflich), sondern eine chiffre für "gesellschaft"

und es entspricht einer guten atheistischen tradition, die verwendung des begriffs "gott" als synonym für bereits längst benanntes (z.b. "gesellschaft") oder als kurzform für "ich weiß es halt auch nicht" für überflüssig zu halten - wer braucht schon einen solchen "gott", wozu ist er nützlich oder gar notwendig?
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#49
(26-07-2009, 02:37)Roydans schrieb: Aber mal ne andere Frage,:" Was ist eigentlich die Triebkraft, eines Atheisten, sich mit soviel Vehemenz in einem Religionsforum zu engagieren, wo es doch um seiner/ihrer Meinung, nicht existente Themen geht?:eusa_naughty:
Das ist doch fast so als ob ich in der nächsten Moschee versuche fürs Christentum zu Missionieren!Pop

erstens: wen meinst du damit?

zweitens: das thema (demaskierung des als existent behaupteten) ist auch dann existent, wenn das behauptete tatsächlich nicht existiert
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#50
petronius schrieb:erstens: wen meinst du damit?

Wahrscheinlich den Threadstarter (den Humanisten).
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#51
Ersteinmal. Ich möchte nicht missionieren.

Warum ich den Thread startete? Das hat mehrere Gründe.
1. Zu zeigen, dass ein Atheist kein übler Mensch ist, auch wenn er gerne diffamiert wird.
2. Um Aufklärung zu betreiben. Atheismus muss in Deutschland anerkannt werden. In den Medien wird gerne totgeschwiegen, dass mittlerweile ein Drittel aller Deutschen konfessionslos sind. Atheismus ist auch eine Weltanschauung. Politisch besitzen wir keine Lobby.

Außerdem fand ich die Diskussion bis jetzt spanndend. Hat mir auch die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass Gläubige nicht rückständig im Denken sind.


PS: Mit einer SMS mit dem Text AMAZONAS an die 8 11 90 gehen 2,99 Euro an den WWF.
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#52
humanist schrieb:Ersteinmal. Ich möchte nicht missionieren.

Warum ich den Thread startete? Das hat mehrere Gründe.
1. Zu zeigen, dass ein Atheist kein übler Mensch ist, auch wenn er gerne diffamiert wird.
2. Um Aufklärung zu betreiben. Atheismus muss in Deutschland anerkannt werden.

Mir kam/kommt es auch nicht so vor, als ob humanist hier missionieren wollte/will.
Aus seiner Startfrage hat sich doch eine physikalische Diskussion auf hohem Niveau entwickelt, wo ich überhaupt nicht mehr mithalten kann, weil ich von Physik keine Ahnung habe. Mit dem Thread hat humanist m.E. einen interessanten religiös-atheistischen Dialog herbeigeführt und nicht missioniert!
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#53
(26-07-2009, 12:41)Byron schrieb:
petronius schrieb:erstens: wen meinst du damit?

Wahrscheinlich den Threadstarter (den Humanisten).

ah - ok

scheint mir etwas weit hergeholt bzw. um die ecke gedacht
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#54
(26-07-2009, 14:27)humanist schrieb: Atheismus muss in Deutschland anerkannt werden

als was und wozu?

Zitat:In den Medien wird gerne totgeschwiegen, dass mittlerweile ein Drittel aller Deutschen konfessionslos sind

es wird weniger totgeschwiegen, als daß es im wesentlichen unerheblich ist. etwas nicht zu haben (einen religiösen glauben oder meinetwegen ein eigenes einfamilienhaus) betrifft fast zwangsläufig eine menge leute, ohne sie jedoch in irgendeiner weise zu einer einheit zu verbinden

Zitat:Atheismus ist auch eine Weltanschauung

das sehe ich als selber glaubensloser entschieden anders. nicht an gott zu glauben (atheismus) ist ein einzelnes attribut, eine weltanschauung ist ein komplexes konstrukt aus hoffentlich differenzierten haltungen zu differenzierten themen. weltanschaulich können einzelne atheisten außerordentlich weit auseinander liegen, so wie ja auch gläubige

Zitat:Politisch besitzen wir keine Lobby

worin sollte denn der selbst erteilte politische auftrag bestehen?
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#55
Konfessionslos bedeutet lediglich, keiner offiziell anerkannten Religion anzugehören. Das bedeutet nicht zwangsweise Atheismus.
Gruß
Motte

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#56
(26-07-2009, 22:39)SchmetterMotte schrieb: Konfessionslos bedeutet lediglich, keiner offiziell anerkannten Religion anzugehören. Das bedeutet nicht zwangsweise Atheismus.
Konfessionslos bin und war ich auch immer. Atheistisch war ich häufig.
Im Moment bin ich gerade mal nicht atheistisch.
Gott hab ich nicht selber erfunden und ich übernehme auch keine Haftung, für den Unsinn den irgendwelche Propheten vor mir behauptet haben! Welchen Namen meine Religion hat weis ich auch nicht sicher;
Allenfalls könnten wir uns verständigen , dass ich Monopantheist bin!
Auch wenn oben geschriebenes, genau das Gegenteil auszudrücken scheint, lehne ich es ab , dass sich Jeder was Eigenes aus den Fingern saugt!:icon_rolleyes:
Ich bin der "ICH BIN", der EUCH ALLE nur alpträumt !
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#57
Zitat:Konfessionslos bedeutet lediglich, keiner offiziell anerkannten Religion anzugehören. Das bedeutet nicht zwangsweise Atheismus.
Konfessionslos bedeutet, keiner Glaubensgemeinschaft anzugehören. Diejenigen, die anderen Glaubensgemeinschaften (nicht den großen) angehören kommen auf ca. 2%. Konfessionslose sind häufig Atheisten. Also ein großer Teil dieses Drittels. Laut Wikipedia 25%.

(26-07-2009, 22:17)petronius schrieb:
(26-07-2009, 14:27)humanist schrieb: Atheismus muss in Deutschland anerkannt werden

als was und wozu?

Zitat:In den Medien wird gerne totgeschwiegen, dass mittlerweile ein Drittel aller Deutschen konfessionslos sind

es wird weniger totgeschwiegen, als daß es im wesentlichen unerheblich ist. etwas nicht zu haben (einen religiösen glauben oder meinetwegen ein eigenes einfamilienhaus) betrifft fast zwangsläufig eine menge leute, ohne sie jedoch in irgendeiner weise zu einer einheit zu verbinden

Zitat:Atheismus ist auch eine Weltanschauung

das sehe ich als selber glaubensloser entschieden anders. nicht an gott zu glauben (atheismus) ist ein einzelnes attribut, eine weltanschauung ist ein komplexes konstrukt aus hoffentlich differenzierten haltungen zu differenzierten themen. weltanschaulich können einzelne atheisten außerordentlich weit auseinander liegen, so wie ja auch gläubige

Zitat:Politisch besitzen wir keine Lobby

worin sollte denn der selbst erteilte politische auftrag bestehen?

Okay, dann ein einzelnes Attribut. Atheisten liegen aber i.A. nicht weit in ihrer Weltanschauung auseinander.

Findest du nicht, dass in den Medien gern unterstellt wird, alle Menschen in Deutschland seien gläubig? Möchtest du nicht auch, dass deine Überzeugung in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Dieser Blick mit der rosa Brille hat sicher auch Einfluss auf Entscheidungsfindungen in der Politik. In dem Sinne, dass Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg getroffen werden.

Warum sollten wir keine Lobby besitzen? Allein schon, um auf uns aufmerksam zu machen. Außerdem könnten wir Einfluss nehmen.
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#58
humanist schrieb:Findest du nicht, dass in den Medien gern unterstellt wird, alle Menschen in Deutschland seien gläubig?

Ich zumindest finde das nicht. Was veranlasst dich zu dieser Annahme, humanist?

humanist schrieb:Warum sollten wir keine Lobby besitzen? Allein schon, um auf uns aufmerksam zu machen. Außerdem könnten wir Einfluss nehmen.

Was meinst du mit "Einfluss nehmen"? Die Gläubigen zum Atheismus bekehren?
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#59
Warum sollten Atheisten keine Lobby haben.90% unserer Politiker sind Atheisten.Das C vor CDU bezieht sich auf das D nämlich christlich- Demokratisch und bedeutet soviel wie,: wir sind so Demokratisch wie Jesus und der Papst und die waren und sind Patriarchen und keine Demokraten. Die sogenannten C-Parteien sind also Leute die das Christentum für billige Wortspielchen zum Bauernfangen mißbrauchen!
Und wer soll noch theistisch sein? Die Grünen? jede Fraktionsgruppe besitzt bei den Grünen einen Vorzeige-Muslimen und manchmal auch einen Vorzeige-Juden, Aber Christen sind nicht vor,- und nicht gern,-gesehen! die SPD, die FDP?, die entdecken wenn sie es brauchen gewisse christliche Wurzeln wenn es der Wahlkampf erfordert und der Vorzeige-Muslim nichts dagegen hat! Die Linken?? ne nä, die Frage muss ich nicht beantworten!
und ihr Atheisten leidet also an Vereinsamung!das ist traurig! welch ungerechte Welt! schniffAngel
Ich bin der "ICH BIN", der EUCH ALLE nur alpträumt !
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#60
Roydans schrieb:Warum sollten Atheisten keine Lobby haben.90% unserer Politiker sind Atheisten.Das C vor CDU bezieht sich auf das D nämlich christlich- Demokratisch und bedeutet soviel wie,: wir sind so Demokratisch wie Jesus und der Papst und die waren und sind Patriarchen und keine Demokraten. Die sogenannten C-Parteien sind also Leute die das Christentum für billige Wortspielchen zum Bauernfangen mißbrauchen!

Nicht dieses angebliche Wortspielchen ist billig sondern diese deine nicht näher belegte wacklige Hypothese. die 90 % können nicht stimmen, da allein CDU/CSU mehr als 10 % der Politiker ausmachen und es noch kleinere C-Parteien gibt sowie Christen/andere Gläubige in anderen Parteien.
Du kannst nicht wissen, ob Leute wie Peter Ramsauer oder Ronald Pofalla aufrichtig glauben oder es wirklich nur "Bauernfang" ist. Aber "Bauern" wählen dann wohl andere Parteien, die ich hier nicht nennen möchte.
Die C-Parteien haben m.E. in erster Linie das "C" im Namen, weil sie sich auf ihre gemeinsame christliche Überzeugung bzw. ihre gemeinsamen christlichen Werte berufen. Das sagen übrigens auch die C-Parteien selbst und wenn du anderer Meinung bist, dann solltest du deinen Unterstellungen auch Belege beifügen.
Ich bezweifle, dass du auch nur von einem Spitzenpolitiker weißt, ob er aufrichtig glaubt, oder ob er sagt: "Ich bin Christ und in einer christlichen Partei", um die "Bauern zu fangen". Ob jemand aufrichtig glaubt, kann man meistens auch gar nicht prüfen. Was man aber kann, ist sich zurückhalten und nicht von Vorneherein unterstellen, die C-Parteien würden das "C" zum Bauernfang missbrauchen.
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