01-03-2014, 22:27
(01-03-2014, 20:58)Ulan schrieb: Ich habe so das Gefuehl, dass die meisten Leute, wenn sie mal anfangen, Dinge von ihrem Glaubenskorpus wegzupellen, die nicht so ganz stimmig sind, mit dem Pellen nicht mehr aufhoeren. Irgendwann ist dann nichts mehr da.
Das ist ja das, was mich an der Reformfaehigkeit des christlichen Glaubens zweifeln laesst. Was im Ende uebrig bleibt, sind die Fundamentalisten. Klingt jetzt etwas pessimistisch, und ich hoffe mal, ich liege da falsch.
das seh ich so wie du
deshalb erscheint es mir auch als kraftakt, den die kirchen da vollführen müßten, um eine umorientierung auf die von mir postulierte pure spiritualität abseits einer im kontext dogmatischer vorgaben vermittelten hinzukriegen
ich teile deinen pessimismus durchaus, lasse mich aber gerne überraschen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

