02-04-2019, 22:07
(01-04-2019, 22:51)Ulan schrieb: Na ja, das hat ja auch viel damit zu tun, was fuer Themen hier von den eher konservativen Glaeubigen dauernd ausgesucht werden. Wobei "konservativ" zum Teil "Junge Erde Kreationisten" und aehnliches beinhaltet. Wenn statt Glaubensfragen dauernd irgendwelche historischen und naturwissenschaftlichen Themen aufgemacht werden, muss man sich nicht wundern, wenn Geschichte und Naturwissenschaften zurueckschallen.
Ich sehe Deinen Punkt, verstehe aber nicht, warum man denn immer über jedes Stöckchen springen muss, das einem die Fundis hinhalten. Menschen wie z.B. konform wirst Du nie für den Naturalismus gewinnen können, egal wie viel Mühe Du auf die Argumentation verwendest. Daraus entstehen dann i.d.R. nie Diskussionen, sondern immer nur "Schlagabtausche" - und die machen das ganze Forum dann in der Summe leider so eintönig.
(01-04-2019, 22:51)Ulan schrieb: Was hier auf dem Forum so ein wenig fehlt, ist der "Mittelbau". Also Leute, die sich fuer Glauben interessieren, ohne deshalb die Wissenschaften als Feindbild ausgemacht zu haben. In die Gruppe fallen nach den meisten Umfragen eigentlich die meisten Glaeubigen, aber die schreiben hier anscheinend nicht.
Das würde ich ein bisschen anders formulieren: Nach meinem Empfinden fehlen Leute, die echte Gesprächsbereitschaft mitbringen und tatsächlich interessiert sind an dem, was man einen "Dialog" nennt (wobei es durchaus sein könnte, dass das dieselbe Gruppe ist). Und das wären dann eben auch nicht nur Gläubige, die den Naturwissenschaften ggü. aufgeschlossen sind, sondern eben umgekehrt auch "Naturalisten", die nicht jeden Gläubigen a priori für einen Naivling oder gleich für einen Volldeppen halten.
An letzteren herrscht nämlich hier m.E. genauso wenig ein Mangel wie an religiösen Fundis.
Gruß
Sangus

