16-06-2024, 16:58
(12-06-2024, 12:24)Ulan schrieb:(11-06-2024, 23:25)Reklov schrieb: >Ereignishorizont< kannst Du aber getrost auch unter "Geschwurbel" einordnen, denn weder weiß irgendjemand, was vor der Stunde NULL gewesen sein könnte, noch ist jemandem bekannt, wie es hinter dem erwähnten HORIZONT aussieht?
Willst Du uns mal wieder vorfuehren, dass Du weder Ahnung von Physik noch Mathematik hast? Das ist Dir gelungen. Wenn Du nicht mal die Welt kennst, deren "Grund" Du suchst, weisst Du noch nicht einmal, wonach Du eigentlich suchst; in dem Fall stellst Du zwangslaeufig falsche Fragen.
@ Ulan,
weder Physik, noch Mathematik, oder Chemie können uns Menschen zum eigentlichen "Grund" führen oder etwas Stimmiges über diesen aussagen/erkennen lassen.
Unser aller Problem ist doch, dass wir vom "Grund" keine Ahnung haben! Wie denn auch, - sind wir doch erst vor nicht allzu langer Zeit vom Wasser aufs Land gekrochen, - dann auf die Bäume rauf - und später wieder runtergeklettert ...
Aus diesem Grund können Fragen zur WELT nur teilweise richtig beantwortet werden, welche ich gerne als "leere Richtigkeiten" bezeichne.
Die Suche, um die es hier geht, ist ja wohl bekannt: Es ist der Ur-Grund, aus dem sich ALLES entwickelte. Und dabei blicke ich nicht nur auf unseren winzigen blauen Planeten, dessen Erscheinung auch nicht ewig bestehen wird, wie Astrophysiker berechnet haben!
Wer sich, wie Du, mit Naturwissenschaften und Glaube beschäftigt, stößt an die Tatsache, dass es überall GLAUBEN gibt, wo keine Indizien zu finden sind. „Glaube“ ist also ein normaler Begriff und nicht nur für Religionen reserviert.
Ein paar Ansätze von menschlichen Gehirnen sagen Dir u.U. etwas mehr, zumal sich Kollegen aus den Wissenschaften äußern:
A. Einstein sagte nicht ohne Grund, dass er sich keinen Naturwissenschaftler vorstellen kann, der nicht diesen tiefen Glauben besitzt, dass Naturwissenschaften betrieben werden können. d.h., dass das All mathematisch beschreibbar ist.
Eugen Wigner (Nobelpreis für Physik): „Es gibt keine rationale Erklärung für die enorme Nützlichkeit der Mathematik für die Naturwissenschaften – es ist eine Glaubenssache.“ (Man kann hinzufügen, keine rationale Erklärung auf der Basis der naturalistischen Weltanschauung.)
Selbst der hier so oft aufgeführte Ch. Darwin hatte Zweifel. Er meinte: „Ob die Überzeugungen des menschlichen Verstandes, der sich aus dem Verstand der niedrigen Tiere entwickelt hat, überhaupt Wert oder Glaubenswürdigkeit besitzen? Würde wohl jemand den Überzeugungen eines Affenverstandes Vertrauen schenken, sofern ein solcher Verstand überhaupt Überzeugungen besitzt?
J.B.S. Haldane (theoretischer Biologe und Genetiker): „Wenn meine Gedankenprozesse nur von der Bewegung der Atome in meinem Gehirn bestimmt werden, habe ich kein Recht anzunehmen, dass meine Überzeugungen wahr sind. Deshalb habe ich keine Grundlage anzunehmen, dass mein Gehirn aus Atomen besteht.“
John Gray (bekannter Atheist): „Die Humanisten setzen darauf, dass die Menschheit durch die Wissenschaft zur Wahrheit finden kann – und damit zur Freiheit. Falls aber Darwins Theorie der natürlichen Auslese zutrifft, ist dies unmöglich. Der menschliche Geist ist auf Evolutionserfolg gerichtet, nicht auf Wahrheit.“
Richard Swinburne (Religionsphilosoph): „ Der Erfolg der Naturwissenschaften, uns zu zeigen, wie tief die Ordnung der Natur ist, liefert starke Gründe für die Überzeugung, dass die Ordnung eine noch tiefere Ursache hat.“
Quelle: YouTube Vortrag von Prof. Dr. John Lennox
Ich denke, bereits bei diesen wenigen Beispielen kann jeder user etwas für sich und seine Art, über Mensch und Kosmos zu denken, rausfiltern ...
( Das soll jetzt aber niemanden davon abhalten, dennoch emsig weiter zu rechnen...).
Gruß von Reklov

