23-06-2007, 12:03
Mandingo schrieb:Also: Ob mystische Versenkungen als gleichberechtigt mit sozialen Hilfen in tätiger Nächstenliebe gesehen werden können, hängt von der jeweiligen Situation des Agierenden ab.So ist es. Aber allein dies, dass Du automatisch das Wort "Versenkungen" benutzt, zeigt mir Dein demagogisches Vorgehen auf. Erst musst Du die Gegenmeinung in einem negativ konnotierten Sinn umformulieren, um sie als lächerlich diffamieren zu können.
Zitat:Pater Boff musst erst einmal die Straßenkinder in Rio von der Straße holen. Er hätte nicht "gleichwertig" im Sinne Flieges erst einmal auf "religiöse Erfahrungen" warten und eine Waldwurzel betrachten können, ohne "unchristlich" zu werden.Natürlich nicht. Aber allein, dass Du diese künstliche Konfrontation herstellst, ist demagogisch. Denn Fliege hat ja niemals behauptet, dass er Straßenkinder verhungern lassen würde, um stattdessen Waldwurzeln zu betrachten. Genausowenig wie ich behauptet habe, dass ich Menschen verhungern lasse und ihnen stattdessen Geige vorspiele.
Dieser Deinen permanent unredlichen Argumentation kann ich nichts entgegensetzen, außer dass ich sie als unredlich und demagogisch entlarve.
Zitat:Zu letzterem: Nein. Gleichberechtigt sind Menschen und ihre Erfahrungen von Anfang an. Jedenfalls sehe ich darin einen Unterschied zwischen meiner Sicht und Deiner. Du bist der Moralprediger, der permanent anklagt und allen Menschen ein schlechtes Gewissen einreden will, es sei denn, er gehe genau den Weg von Mandingo. Denn allein der Weg von Mandingo sei der Weg Christi. Und allein der habe einen Wert, alle anderen seien lächerlich bzw. lächerlich zu machen.Zitat:Was macht denn für dich eine Erfahrung "religiös"? Was?Erst wenn man das geklärt hat, kann man über "gleichberechtigte" Erfahrungen nachdenken.
Wenn du Alltagserfahrungen dazuzählst:
Was unterscheidet denn eine "religiöse" Alltagserfahrung von einer nicht-religiösen?
Das ist doch unser Thread-Thema.
Das ist keine Basis, auf der ich diskutieren kann. Dieses Verhalten ist ein repressives, und es mag typisch für das Christentum sein (oder für normative Religionen überhaupt). Aber dem "Religiösen" kommt man damit wohl eher nicht auf die Spur.
Zu ersterem (Was unterscheidet denn eine "religiöse" Alltagserfahrung von einer nicht-religiösen?):
Wenn das das Thread-Thema ist, dann finde ich es auch von Belang, dieses Thema einzukreisen.
Zitat:Ich frage mich auch,Ich habe es erneut in diesem post zu erklären versucht. Du bist kein fairer Gesprächspartner. Es macht keinen Sinn, Dir meine eigene Auffassung von Religiosität zu erläutern, da Du sie in den Schmutz ziehen wirst. Du wirst sie erst umformulieren, damit sie schön lächerlich aussieht, und dann wirst Du sie begrinsen. Außer Deiner eigenen Sicht kannst Du ofenbar nichts erkennen, verstehen, achten.
warum du nie auf meine Textstellen und Jesus-Verweise eingehst, wo wir doch hier von Flieges "christlicher" Interpretation ausgingen.
