Karla schrieb:...Zu ersterem (Was unterscheidet denn eine "religiöse" Alltagserfahrung von einer nicht-religiösen?):Toll, dass du doch endlich das Thread-Thema erkannt hast.
Wenn das das Thread-Thema ist, dann finde ich es auch von Belang, dieses Thema einzukreisen.
Genau das ist meine ständige Frage, nicht, was Fliege u.a. auch noch alles tun außer Waldwurzeln zu betrachten. Noch nie habe ich jemandem hier unterstellt, er sei ethisch unterbelichtet.
Es geht mir einzig und allein um die Klärung der Frage,
was denn - verdammt noch mal- "religiöse" Erfahrungen sind.
Du hast nach deiner Äußerung noch keine gemacht, warum darf ich denn nicht nach der Antwort auf diese Frage suchen und, wenn ich keine bekomme, Vergleiche heranziehen???
Dieses Themenzentrum hast du bis jetzt geflissentlich umgangen.
Von deinen schulmeisterlichen Analysen meines Argumentationsstils
habe ich langsam genug, zumal sie böswillige Unterstellungen sind.
Offensichtlich kannst du echte Fragen nicht heraushören, wenn dich ein bestimmter lockerer Stil stört. Die Frage selbst (s.o.) interessiert dich auch nicht. Was willst du eigentlich?
Zu "begrinsen" ist hier für mich gar nichts. Andere zu verspotten, liegt mir fern. Ich möchte wissen, was "religiös" an ihren Erfahrungen ist. Verstehst du das nicht? Deine Schlussfolgerungen von einem Schreibstil auf Religion und Christentum sind an den Haaren herbeigezogen.
Mein Gott, was muss man unsicher sein, um wie du ständig über den Stil eines anderen herzuziehen, der nach einer klaren Antwort sucht.
Typisch ist deine folgende Diffamierung übelster Sorte,
während du im gleichen Atemzug anderen "In-den-Dreck-Ziehen" vorwirfst.
Der Zusammenhang zum Begriff "gleichwertig" interessiert dich gar nicht, dabei ist es ein Zitat von dir und im theoretischen Bezugsystem sehr berechtigt, um unsere Frage zu klären. Es ging um die Berechtigung, eine Erfahrung "religös" zu nennen, sonst nichts.
Karla schrieb:Mandingo schrieb:Was macht denn für dich eine Erfahrung "religiös"? Was?Zu letzterem: Nein. Gleichberechtigt sind Menschen und ihre Erfahrungen von Anfang an. Jedenfalls sehe ich darin einen Unterschied zwischen meiner Sicht und Deiner.
Wenn du Alltagserfahrungen dazuzählst:
Was unterscheidet denn eine "religiöse" Alltagserfahrung von einer nicht-religiösen? Das ist doch unser Thread-Thema.
Erst wenn man das geklärt hat, kann man über "gleichberechtigte" Erfahrungen nachdenken.
Du bist der Moralprediger, der permanent anklagt und allen Menschen ein schlechtes Gewissen einreden will, es sei denn, er gehe genau den Weg von Mandingo. Denn allein der Weg von Mandingo sei der Weg Christi. Und allein der habe einen Wert, alle anderen seien lächerlich bzw. lächerlich zu machen....
Auch an diesem Zitat wird wieder deutlich, wie du meinen Argumentationsduktus verdrehst (auch ein Vorwurf von dir gegenüber mir!):
Ich möchte zeigen,
dass je nach Religion unterschiedlich sein muss, was an einer Erfahrung "religiös" ist, also beim Judentum und Christentum die "ethische" Komponente, weil die Ethik dort im Vordergrund steht (siehe 10 Gebote und Bergpredigt), beim Buddhismus wird dementsprechend anderes das Kriterium für "religiös" sein. Für dich werde ich durch den Hinweis auf die Ethik am Beispiel Pater Boffs (s.o.) zum "Moralprediger".
Wo ist da noch die gemeinsame Diskussions-Ebene? Lassen wir´s also!
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!" (Gustav Mahler nach Thomas Morus)


