23-06-2007, 14:59
Mandingo schrieb:Nachdem Du es in Deinem letzten post formuliert hast, konnte ich es erkennen. Aus Deinem Anfangspost hingegen war es nicht zu erkennen. Da hast Du als Thread-Thema etwas anderes angegeben (die Fettungen sind von mir):Karla schrieb:...Zu ersterem (Was unterscheidet denn eine "religiöse" Alltagserfahrung von einer nicht-religiösen?):Toll, dass du doch endlich das Thread-Thema erkannt hast.
Wenn das das Thread-Thema ist, dann finde ich es auch von Belang, dieses Thema einzukreisen.
Mandingo schrieb:Am meisten geärgert hat mich eine Ausführung von Jürgen Fliege,Aus diesem post habe ich ersehen, dass Du für Dich längst die Entscheidung getroffen hast, was "religiöse Erfahrung" ist, und Du wolltest in diesem Thread Deinem Ärger Raum geben, dass andere manches anders sehen.
und zwar mit seiner Behauptung, Protestanten legten keinerlei Wert auf "religiöse Erfahrungen."
[...]
Gott dürfe auch nicht nur auf Menschen bezogen verstanden werden. Ihn entdeckt man beim Betrachten einer Wurzel, die man aus der Erde zieht, ebenso.
Ich habe mich sofort gefragt:
Was versteht dieser Ex-TV-Pastor unter "Religiöser Erfahrung"? Wie eng muss dieser Begriff für ihn sein, wenn er dabei nur individuelle Gefühle sieht, die bei Ritualen u.ä. durch den Einzelnen rauschen?
Für mich sind religiöse viel eher an die christliche Ethik gebunden.
Wenn ich an Jesus denke,
finde ich nichts oder nur ganz wenig zu religiösen Gefühlen beim Pilgern oder Meditieren, dafür aber ganz viel Aktivitäten im Sinne von Gottes Gerechtigkeit.
Der Gott Israels
war auch nicht ein Gott der Einzelnen, die beim Vogelgezwitscher im Wald innerlich erhöht die Stimme des Schöpfers tönen hörten.
[...]
Wie seht ihr das?
Zitat:Es geht mir einzig und allein um die Klärung der Frage,Nein. Ich habe darauf geantwortet.
was denn - verdammt noch mal- "religiöse" Erfahrungen sind.
Du hast nach deiner Äußerung noch keine gemacht, warum darf ich denn nicht nach der Antwort auf diese Frage suchen und, wenn ich keine bekomme, Vergleiche heranziehen???
Dieses Themenzentrum hast du bis jetzt geflissentlich umgangen.
Zitat:Offensichtlich kannst du echte Fragen nicht heraushören, wenn dich ein bestimmter lockerer Stil stört. Die Frage selbst (s.o.) interessiert dich auch nicht. Was willst du eigentlich?Dir bewusst machen, dass Du andere Meinungen weder hören willst noch offenbar überhaupt kannst und ich Dir darum nichts dazu sagen kann.
Ich habe nicht von Argumentationsstil geredet, sondern von tendenziöser Argumentation. Ein lockerer Stil stört mich nicht.
Zitat:Ich möchte wissen, was "religiös" an ihren Erfahrungen ist.Ich konnte nicht erkennen, dass das anderes als rhetorisches Fragen ist. Du hast die Antwort doch schon selber im ersen post gegeben - was also willst Du noch wissen? Du schmetterst ja doch alles nieder.
Zitat:Mein Gott, was muss man unsicher sein, um wie du ständig über den Stil eines anderen herzuziehen, der nach einer klaren Antwort sucht.Ja, das sind wieder die sauberen Argumente, dass man persönlich wird, wenn man anders nicht argumentieren kann.
Auch Du wirst es ertragen müssen, wenn Du Dogmen aufstellst, dass man diese hinterfragt, und wenn Du tendenziös argumentierst, dieses aufzeigt.
Dahinter steht alles andere als Unsicherheit, sondern die klare Überzeugung, dass tendenziöse Argumentationen in ihrer Tendenziösität aufgedeckt werden müssen. Auch dann, wenn Sprecher selber das nicht erkennen kann.
In dem Moment, wo ich erkennen könnte, dass Du wirklich was verstehen möchtest und nicht immer nur zugedröhnt bist von Deiner eigenen Sicht - da könnte man dann wohl auch klarer werden. Sonst macht es einfach keinen Sinn.
