28-06-2007, 11:22
Lea schrieb:...Jeder bedarf des anderen (Mitmenschen), wobei der, der gibt, sich in dem Moment aufrichtet und beugt zugleich. Er wird aufgerichtet vom Bedürftigen, nicht umgekehrt. So beugt sich vielleicht der Bedürftige zum dem Gebenden hinab.So sehe ich das auch, Lea,
und sehe hierin die "religiöse Erfahrung", dass mich ein "Bedürftiger" von mir und meinem Ich-Horizont herausholt ("erlöst") und Dinge möglich werden, die für mich "Wunder" sein können, weil ich nicht mit ihnen gerechnet hätte.
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!" (Gustav Mahler nach Thomas Morus)


