28-12-2007, 18:34
Im Buch "Unterwegs" von Paulo Coelho habe ich volgende Geschichte gefunden, die glaube ich gut zu diesem Thema passt.
(Vom Glauben
"Lasst uns zum Berg ziehen auf dem Gott wohnt" meinte ein Ritter zu seinem Gefährten. "Ich möchte beweisen, dass er immer nur fordert und uns nichts von unserer Würde, die wir tragen abnimmt". "Und ich steige hinauf zum Zeichen meiner Gläubigkeit" sagte der Andere. Sie kamen Nachts auf dem Gipfel des Berges an und hörten eine Stimme in der Dunkelheit, "beladet eure Pferde mit den Steinen dort auf dem Boden".
"Siehst du!" sagte der erste Ritter. "Nach dem langen Aufstieg will er uns noch mehr aufbürgen. Ich denke nicht daran zu gehorchen". Der andere Ritter tat wie ihm die Stimme geheissen hatte. Als sie den Berg herabgestiegen waren, tagte es und die ersten Sonnenstralen beschienen die Steine, die der fromme Ritter mitgebracht hatte. Es waren Diamanten von höchster Reinheit.
Der Meister sagt, Gottes Ratschlüsse sind wundersam, doch sie sind nie zu unserem Nachteil.)
lg
(Vom Glauben
"Lasst uns zum Berg ziehen auf dem Gott wohnt" meinte ein Ritter zu seinem Gefährten. "Ich möchte beweisen, dass er immer nur fordert und uns nichts von unserer Würde, die wir tragen abnimmt". "Und ich steige hinauf zum Zeichen meiner Gläubigkeit" sagte der Andere. Sie kamen Nachts auf dem Gipfel des Berges an und hörten eine Stimme in der Dunkelheit, "beladet eure Pferde mit den Steinen dort auf dem Boden".
"Siehst du!" sagte der erste Ritter. "Nach dem langen Aufstieg will er uns noch mehr aufbürgen. Ich denke nicht daran zu gehorchen". Der andere Ritter tat wie ihm die Stimme geheissen hatte. Als sie den Berg herabgestiegen waren, tagte es und die ersten Sonnenstralen beschienen die Steine, die der fromme Ritter mitgebracht hatte. Es waren Diamanten von höchster Reinheit.
Der Meister sagt, Gottes Ratschlüsse sind wundersam, doch sie sind nie zu unserem Nachteil.)
lg
