02-07-2008, 22:49
Hi Qtipie!
Ich bleib mal gleich beim Ansatz, denn da wundert mich schon gleich was:
Tatsächlich? Ich hätte noch von keinem Atheisten gehört, dass er das glaubt. Das hier:
dürfte den meisten nämlich durchaus bekannt sein. Dementsprechend glauben sie dann für gewöhnlich auch, dass sie als die Personen, die sie jetzt sind, nach ihrem Tod nicht mehr sein werden - aber nicht, dass sie nichts mehr sein werden. Den Wechsel von physikalischen Zuständen und dass danach immernoch etwas besteht, sollte eigentlich auch kein Atheist bestreiten... Oder meinst du, dass Atheisten glauben, dass von ihrer geistig gedachten Persönlichkeit nach dem Tod nichts übrig bleibt, wenn der Körper seinen Zustand gewandelt hat? Wegen:
Ich will nun weder dafür noch dagegen argumentieren, dass geistig nichts bleibt, weil ich schlichtweg selbst von keiner Position wirklich überzeugt bin, ich verstehe nur dieses Argument nicht. Klar, wenn man sich ein "Nichts" vorzustellen versucht, muss es immer etwas geben, was sich das vorzustellen versucht - aber jeder von uns, der das tut, lebt ja gerade, und es hat schließlich keiner behauptet, wir wären nichts, während wir leben. Wer aber glaubt, dass er nach dem Tod (geistig) nichts mehr sein wird, der glaubt auch nicht, dass er als Toter dieses Nichts irgendwie denken oder wahrnehmen wird, also wäre in dem Fall, dass er wirklich nichts wäre, auch kein Geist da, der das Nichts denkt, und der Widerspruch würde sich auflösen.
Ich bleib mal gleich beim Ansatz, denn da wundert mich schon gleich was:
Qtipie schrieb:Die Atheisten behaupten, daß nach dem Tod einfach "nichts" sei.
Tatsächlich? Ich hätte noch von keinem Atheisten gehört, dass er das glaubt. Das hier:
Qtipie schrieb:Physikalisch gibt es mit "Nichts" ein Problem. "Nichts" gibt es nicht in der Natur.
dürfte den meisten nämlich durchaus bekannt sein. Dementsprechend glauben sie dann für gewöhnlich auch, dass sie als die Personen, die sie jetzt sind, nach ihrem Tod nicht mehr sein werden - aber nicht, dass sie nichts mehr sein werden. Den Wechsel von physikalischen Zuständen und dass danach immernoch etwas besteht, sollte eigentlich auch kein Atheist bestreiten... Oder meinst du, dass Atheisten glauben, dass von ihrer geistig gedachten Persönlichkeit nach dem Tod nichts übrig bleibt, wenn der Körper seinen Zustand gewandelt hat? Wegen:
Qtipie schrieb:In Wahrheit aber ist stets(mindestens) das dies Denkende Ich anwesend! :shifty:
Ich will nun weder dafür noch dagegen argumentieren, dass geistig nichts bleibt, weil ich schlichtweg selbst von keiner Position wirklich überzeugt bin, ich verstehe nur dieses Argument nicht. Klar, wenn man sich ein "Nichts" vorzustellen versucht, muss es immer etwas geben, was sich das vorzustellen versucht - aber jeder von uns, der das tut, lebt ja gerade, und es hat schließlich keiner behauptet, wir wären nichts, während wir leben. Wer aber glaubt, dass er nach dem Tod (geistig) nichts mehr sein wird, der glaubt auch nicht, dass er als Toter dieses Nichts irgendwie denken oder wahrnehmen wird, also wäre in dem Fall, dass er wirklich nichts wäre, auch kein Geist da, der das Nichts denkt, und der Widerspruch würde sich auflösen.
"Gottes ist der Osten und der Westen; wohin immer ihr also euch wendet, dort ist Gottes Angesicht." (2:115)

