01-06-2009, 21:41
(01-06-2009, 11:04)Sinnlos schrieb: Aber bis jetzt ist nur ein großes Rauschen die Antwort.Kein Wunder! Das hängt ganz einfach mit der unbegreiflichen Größe des Weltalls zusammen und mit den Abgründen an Zeit.
Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Lebensform eine Zivilisation hervorbringt, die Funksignale senden kann? Sagen wir 1: 1 Mio. Wie wahrscheinlich ist, dass dies in unserer astronomischen Nähe stattfindet? Sagen wir 1: 1Mrd.
Wie wahrscheinlich ist es, dass diese zu unserer Zeit sendet? Sagen wir 1:1Mio. Was heraus kommt, ist eine Wahrscheinlichkeit von 1:10^21 (eine 1 mit 21 Nullen dahinter) Jahren, also jedenfalls seltener als das ganze Universum alt ist.
Gleichwohl gibt es so viele Galaxien wie Staub mit Myriaden von Sternen und so viele Jahre, dass es durchaus wahrscheinlich ist, dass es Leben noch und noch im Universum gibt. Nur Kontakt aufnehmen - jedenfalls per Funk - wird nicht mögllich sein.
(01-06-2009, 11:04)Sinnlos schrieb: Was zum Geier sollen wir machen, hier und jetzt.Nö, ist es ja auch nicht. Die Frage ist höchstens, ob das, was wir über "fressen, saufen und vermehren" hinaus tun so sinnvoll ist, wie wir glauben.
... was wir machen, kann nicht die Erfüllung einer Aufgabe sein.
Wir leben, arbeiten, lieben, vermehren, hassen und sterben und das seit ewigen Zeiten.
Das kann nicht alles sein.
(01-06-2009, 11:04)Sinnlos schrieb: Vielleicht ist es unsere Aufgabe das Leben nach dort draussen zu bringen.Nein, das wäre nur die Verlagerung der Sinnfrage hinter der Vermehrung in eine räumliche oder zeitliche Unendlichkeit. Dies beantwortet die Frage nach dem Sinn in nicht relevanter Weise, wenn man nicht einen Pseudogott annimmt, der uns die Verbreitung ins Universum ans Herz legt und damit einen Sinn definiert.
Wenn wir die einzigen sind oder zumindest einige von wenigen ist das eine berechtigte Annahme.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

