10-11-2009, 09:45
Das Interessante an dem Thema ist, dass die Taufe verschiedene Traditionen hervorbringt, und niemand sich um den Ursprung des Wortes Gedanken macht. Dazu dies aus Wikipdia:
Dort findet ihr auch etwas über die Geschichte und Entwicklung der Taufe (warum Besprenkelung anstatt untertauchen).
Allrdings gibt es auch Merkwürdigkeiten, z,B, die Totentaufe der Mormonen. Dinge, die durch die Bibel für Christen nicht belegt wurden, und damals nur von einigen christlichen/heidnischen Sekten (sihe 1. Korinther 15:29) zur Zeit des NT benutzt wurde. Dazu eine interessante Aussage:
Warum sonst hätte Paulus dort von "denen da" gesprochen, anstatt von "wir"?
Diee rituelle Reinigung im Islam vor einem Moscheebesuch, ist, wie das selbe im Judentum, minr Meinung nach historisch idntisch, aber dazu könnt wohl Jakov mehr dazu sagen.[/b]
Zitat:Das griechische Wort für taufen im Neuen Testament ist baptízein (βαπτίζειν) und bedeutet so viel wie ein- oder untertauchen. Es ist in diesem Sinne in der griechischen Literatur seit Platon (4. Jh. v. Chr.) des Öfteren belegt. In der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, kommt der Ausdruck baptízein (βαπτίζειν) nur viermal vor. Nur einmal, im 2. Buch der Könige 5,14 EU, bezieht es sich auf das Untertauchen eines Menschen zur rituellen Reinigung. (http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe)
Dort findet ihr auch etwas über die Geschichte und Entwicklung der Taufe (warum Besprenkelung anstatt untertauchen).
Allrdings gibt es auch Merkwürdigkeiten, z,B, die Totentaufe der Mormonen. Dinge, die durch die Bibel für Christen nicht belegt wurden, und damals nur von einigen christlichen/heidnischen Sekten (sihe 1. Korinther 15:29) zur Zeit des NT benutzt wurde. Dazu eine interessante Aussage:
Zitat:Die Leugnung der Auferweckung der Toten hat nicht nur Auswirkungen und den christlichen Glauben, sondern auch auf die christliche Lebensweise. Mit ihr befasst sich schwerpunktmäßig 15,29-34.
Paulus verweist nun auf eine Gruppe Personen, deren Handeln sinnlos wäre, wenn die Auferstehungsleugner Recht hätten. Daraus ist zu schließen, dass diese Personengruppe mittels ihres Handelns Auferweckung bewirken will, die ohne das Handeln nicht gegeben wäre. Paulus bewertet ihre Handlung nicht; wichtig ist ihm nur, dass sie an die Auferweckung der Toten glaubt. Weil in diesem Punkt Übereinstimmung besteht, kann es sich - folgt man Paulus’ Worten - nicht um Auferstehungsleugner handeln.
Wenn die Toten nicht auferweckt werden, so ist das Handeln dieser Personengruppe sinnlos. Es stellt sich die Frage, was sie dann - in der Zukunft - bewirken oder tun werden. Aus dem Futur wird deutlich, dass die geglaubte Auferweckung in der Zukunft, und zwar vermutlich am Ende der Tage stattfinden wird.
Doch was tun die Personen, die im Blick sind, um Auferweckung zu bewirken? Eins ist sicher: Sie werden getauft. Diese Taufe erfolgt - je nach Übersetzung der Präposition "hyper“ - über den Toten, also über deren Gräbern, oder für die Toten, also im Sinne einer stellvertretenden Taufe. Eine Taufe über den Gräbern könnte den Sinn haben, den Auferstehungsglauben zu stärken. Sie könnte allerdings schlechterdings in einem Gewässer erfolgen, wie es laut NT üblich ist (vgl. Mk 1,9-11 par.; Apg 8,24-26 u. a.). Außerdem hat die Präposition "hyper“ im NT gewöhnlich nicht die lokale Bedeutung "über“.
Wahrscheinlicher ist also, dass von einer stellvertretenden Taufe die Rede ist, die das Ziel hat, Heil zu vermitteln. Allerdings stellt sich die Frage, warum er auf einen solch merkwürdigen Brauch verweist. Eine Antwort lässt sich finden, wenn man sich den wesentlichen Unterschied zwischen der gewöhnlichen Taufe und der stellvertretenden Taufe deutlich macht. Die gewöhnliche Taufe vermittelt den Lebenden Heil, und zwar nach Paulus’ Meinung über den Tod hinaus. Konkret bewirkt sie im Hinblick auf die Toten die Auferweckung. Die Taufe eines Toten mittels der Taufe eines Stellvertreters vermittelt Heil ausschließlich an einen Toten. Hält man sich an die Worte des Paulus, so lässt sich das Heil als Ermöglichung der Auferweckung bestimmen. Auf die Auferweckung kommt es Paulus an; deshalb kann er nicht auf gewöhnliche Taufen verweisen, weil die Auferstehungsleugner dann wiederum auf die Heilswirkungen der Taufe bezüglich des jetzigen Lebens verweisen und die Auferstehung leugnen könnten.
Über die Nutznießer der stellvertretenden Taufe wird nur gesagt, dass es sich um Tote handelt. Getaufte lassen sich sicher ausschließen, weil diese keiner weiteren Taufe bedürfen. Also kann es sich bei den Toten nur um Nicht-Christen handeln, wobei auch Taufanwärter in Frage kommen, die vor der Taufe gestorben sind. Wie eng das Verhältnis des Toten zu dem Menschen ist, der sich stellvertretend für ihn taufen lässt, bleibt offen.
Abschließend sei zu V. 29 gesagt, dass keinesfalls sicher ist, dass der Vers von der stellvertretenden Taufe spricht. Weitere Deutungsmöglichkeiten werden ermöglicht, wenn man den Begriff "Tote“ nicht wörtlich nimmt, sondern im übertragenen Sinn interpretiert, z. B. als Ausdruck für sterbende Körper. Dann würde Paulus fragen, was der Sinn der Taufe sein soll, wenn die Christen nicht mit ihrem Leib auferweckt werden.
Eine solche übertragene Bedeutung des Wortes "Tote“ liegt allerdings weniger nah als eine wörtliche Bedeutung. Zitatquelle: http://www.welt-der-bibel.de/bibliograph...er.60.html
Warum sonst hätte Paulus dort von "denen da" gesprochen, anstatt von "wir"?
Diee rituelle Reinigung im Islam vor einem Moscheebesuch, ist, wie das selbe im Judentum, minr Meinung nach historisch idntisch, aber dazu könnt wohl Jakov mehr dazu sagen.[/b]
