@Volere: Nein, ich habe keinen Link dazu. Die Möglichkeit habe ich aus einem meiner erkenntnistheoretischen Bücher. Leider weiß ich nicht mehr in welchem und an welcher Stelle. Hier zwei Titel, wo sich dieser Hinweis befunden haben könnte, weil kürzlich gelesen:
Karl Popper "Logik der Forschung" ISBN 3-05-004085-8 oder in
Gerhard Vollmer "Was können wir wissen? Bd. 1 "Die Natur der Erkenntnis" ISBN 3-7776-0443-7.
Grob umrissen kann man Folgendes sagen: Eine hinreichend mächtige Metasprache, also z. B. die Mathematik kann sinnvolle "Aussagen" konstruieren, denen zunächst nur eine auf ihre Prämissen bezogene Bedeutung zukommt (also "in ihrer mathematischen Welt" bleibt). Wenn jedoch empirische Ergebnisse die Prämissen erfüllen und durch die metasprachlichen Konstrukte zutreffende Vorhersagen gemacht werden, dann ist das Konstrukt "wahr", auch wenn die menschliche Vorstellung es nicht begreift.
Hier muss man 2 Einschränkungen vornehmen:
Prämissen werden nie "vollkommen" von experimentellen Anordnungen erfüllt. Insofern sind alle Theorien "nur" Annäherungen an die Sachwelt.
Experimentelle Ergebnisse geben nur den gegenwärtigen Sachstand an. Sie lassen keinen Schluss auf zukünftige Versuchsausgänge zu.
Im Grunde gibt es noch eine dritte Vorsichtsregel: Metasprachliche Konstrukte können grundverschieden erscheinen, sind aber äquivalent. So beschreiben beispielsweise die Schrödingersche Wellengleichung und die Heisenbergsche Matrizenmechanik vollkommen dieselbe Physik.
Ähnliches gilt für viele Bereiche der modernen Feldtheorien (in 5 und mehr Dimensionen zur Vereinheitlichungen der physikalischen Grundkräfte) und den nur scheinbar völlig verschiedenen Ansätzen der Eichtheorien (Bändigung des Teilchenzoos).
Sollte irgendwo in diesen Konstrukten ein funktionierender Ansatz zur Erklärung der bisherigen experimentellen Befunde stecken, und darüber hinaus wichtige, prüfbare Vorhersagen erzeugen, so gilt fast sicher: Die Konstrukte werden zwar "wahr sein", jedoch nicht mehr unseren bisherigen Vorstellungen entsprechen, von Anschaulichkeit ganz zu schweigen.
Wenn man Intelligenz mit "Einsichtsfähigkeit" übersetzt, dann kann man sogar sagen: Die Intelligenz der Menschheit reicht nicht mehr aus, die Aussagekraft dieser Konstrukte vollumfänglich zu erfassen. Man kann damit rechnen und zutreffende Spezialergebnisse heraus bekommen, mehr jedoch nicht.
Fazit: Es gibt Spezialgebiete menschlicher Metasprachen, die über unser menschliches Begreifen hinaus gehen - derzeit jedenfalls.
Karl Popper "Logik der Forschung" ISBN 3-05-004085-8 oder in
Gerhard Vollmer "Was können wir wissen? Bd. 1 "Die Natur der Erkenntnis" ISBN 3-7776-0443-7.
Grob umrissen kann man Folgendes sagen: Eine hinreichend mächtige Metasprache, also z. B. die Mathematik kann sinnvolle "Aussagen" konstruieren, denen zunächst nur eine auf ihre Prämissen bezogene Bedeutung zukommt (also "in ihrer mathematischen Welt" bleibt). Wenn jedoch empirische Ergebnisse die Prämissen erfüllen und durch die metasprachlichen Konstrukte zutreffende Vorhersagen gemacht werden, dann ist das Konstrukt "wahr", auch wenn die menschliche Vorstellung es nicht begreift.
Hier muss man 2 Einschränkungen vornehmen:
Prämissen werden nie "vollkommen" von experimentellen Anordnungen erfüllt. Insofern sind alle Theorien "nur" Annäherungen an die Sachwelt.
Experimentelle Ergebnisse geben nur den gegenwärtigen Sachstand an. Sie lassen keinen Schluss auf zukünftige Versuchsausgänge zu.
Im Grunde gibt es noch eine dritte Vorsichtsregel: Metasprachliche Konstrukte können grundverschieden erscheinen, sind aber äquivalent. So beschreiben beispielsweise die Schrödingersche Wellengleichung und die Heisenbergsche Matrizenmechanik vollkommen dieselbe Physik.
Ähnliches gilt für viele Bereiche der modernen Feldtheorien (in 5 und mehr Dimensionen zur Vereinheitlichungen der physikalischen Grundkräfte) und den nur scheinbar völlig verschiedenen Ansätzen der Eichtheorien (Bändigung des Teilchenzoos).
Sollte irgendwo in diesen Konstrukten ein funktionierender Ansatz zur Erklärung der bisherigen experimentellen Befunde stecken, und darüber hinaus wichtige, prüfbare Vorhersagen erzeugen, so gilt fast sicher: Die Konstrukte werden zwar "wahr sein", jedoch nicht mehr unseren bisherigen Vorstellungen entsprechen, von Anschaulichkeit ganz zu schweigen.
Wenn man Intelligenz mit "Einsichtsfähigkeit" übersetzt, dann kann man sogar sagen: Die Intelligenz der Menschheit reicht nicht mehr aus, die Aussagekraft dieser Konstrukte vollumfänglich zu erfassen. Man kann damit rechnen und zutreffende Spezialergebnisse heraus bekommen, mehr jedoch nicht.
Fazit: Es gibt Spezialgebiete menschlicher Metasprachen, die über unser menschliches Begreifen hinaus gehen - derzeit jedenfalls.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

