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Christen und ihre Religion: Gott wird nicht mehr gebraucht
#31
(15-07-2019, 17:44)Geobacter schrieb: Haben die Evangelien damals, als hier in Europa noch alle daran glaubten, die Christen davon abgehalten, das Diebesgut der allerchristlichsten Plünderer überall auf der Welt zu verschmähen?


Ein interessanter Gedanke. Ich habe ihn kürzlich bei einer Diskussion gehört. Da hat eine Teilnehmerin gefordert, die Europäer sollen in die Pflicht genommen werden und Schadersatz für die Schäden der Kolonialzeit zahlen

Doch was ist mit den Ungarn und den Schweden ? Die hatten doch nie Kolonien . . .
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#32
(15-07-2019, 22:32)Geobacter schrieb: warum damals  hier in Europa, als hier noch alle an die Evangelien glaubten, sich kein einziger Christ darüber Sorgen gemacht hat, dass die Missionare der Evangelien überall auf der Welt die Völker ausgeplündert haben..


Kein Missionar hat irgendein Volk ausgeplündert. Die Steyler Missionare lebten in Armut als Bettelmönche in China. Leider wurden sie durch die Londoner Börse als Nützliche Idioten instrumentalisiert

Nicht die Missionare waren schuld an der Ausplünderung Chinas. Der Kapitalismus war schuld !
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#33
(16-07-2019, 00:12)Ekkard schrieb: Es ist mit dem heutigen Erfahrungsschatz der Menschheit ein "NoGo", andere Völker so zu missionieren, dass sie willfährige Vollstrecker kolonialer Ansprüche werden.


Wie ich im vorigen Beitrag schon sagte:
(16-07-2019, 00:40)Sinai schrieb: Nicht die Missionare waren schuld an der Ausplünderung Chinas. Der Kapitalismus war schuld !

Die Steyler Missionare waren unschuldig

Man darf die christliche Mission nicht einseitig negativ sehen. Immerhin räumte sie mit verschiedenen Bräuchen auf: Witwenverbrennung (Indien), Beschneidung von Knaben (Pakistan) und Mädchen (Afrika), Ritzungen im Gesicht von Knaben als steinzeitliches Mannbarkeitsritual (Kenia), Streckung des Halses von Mädchen mit Ringen, Dehnung der Ohren, verkrüppelte Füße von Mädchen durch Bandagen (China), Menschenjägerei und Kannibalismus (Amazonas), Sklavenjäger (Algier war das berüchtigste Nest im Mittelmeer; es wurde Gottlob 1830 ausgeräuchert)

Und es waren britische Kriegsschiffe, die ab 1830 Jagd auf Sklavenschiffe im Atlantik machten

Die Flagge der Briten enthält ein Kreuz - die amerikanische keines
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#34
Beitrag # 25
(15-07-2019, 17:44)Geobacter schrieb: Was hat Jesus gemeint, als er sagte: "ich bin nicht gekommen zu bringen den Frieden, sondern das Schwert"?


Das weiß ich auch nicht.

" . . . Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert." Mt 10,34 (Einheitsübersetzung)

Eine rätselhafte Stelle.
Ich habe schon mehrere Interpretationsversuche gelesen, aber keiner hat mich zufrieden gestellt

Ein Schwert ist heute eine nostalgische Waffe eines Ritterfestes oder Schauturniers. Eine Sache der Nostalgie

Aber vor 2000 Jahren war das Schwert (der Gladius) Stand der Rüstungstechnik und die typische Infanteriewaffe

Das ist so, wie wenn heute ein Prediger sagt: "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern die Kalaschnikow"
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#35
Zitat:". . . Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert." Mt 10,34 (Einheitsübersetzung)

Eine rätselhafte Stelle.
Ich habe schon mehrere Interpretationsversuche gelesen, aber keiner hat mich zufrieden gestellt

Ein Schwert ist heute eine nostalgische Waffe eines Ritterfestes oder Schauturniers. Eine Sache der Nostalgie

Aber vor 2000 Jahren war das Schwert (der Gladius) Stand der Rüstungstechnik und die typische Infanteriewaffe

Das ist so, wie wenn heute ein Prediger sagt: "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern die Kalaschnikow"
Es geht Jesus darum "Krieg zu führen". Der Auferstandene sagt in der Geheimen Offenbarung:

"In seiner Rechten hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die machtvoll strahlende Sonne." Offb 1,16

"Kehr also um! Sonst komme ich bald und werde sie mit dem Schwert in meinem Mund bekämpfen." Offb 2,16

Und der Hl. Paulus schreibt:

"Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen.

Darum legt die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils widerstehen, alles vollbringen und standhalten könnt! 
Steht also da, eure Hüften umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, die Füße beschuht mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. 
Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. 
Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes! 
Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist." Eph 6,12-18

Christen führen also einen geistigen Krieg - in erster Linie gegen sich selbst, gegen die eigenen dunklen, ungeordneten Leidenschaften und bösen Neigungen. Krieg oder Frieden des Einzelnen mit sich selbst, in den Familien, in der Arbeit, im Land und in der Welt - das entscheidet sich nicht in der Politik, sondern im Herzen - im geistigen Kampf.

Ich wünsche euch einen wunderschönen gesegneten Tag.
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#36
(16-07-2019, 09:12)Burkl schrieb: Es geht Jesus darum "Krieg zu führen". Der Auferstandene sagt in der Geheimen Offenbarung:


Burkl! Bitte erspar dir und uns diese unnötigen Formatierungen. Es ist ziemlich "eirig" wie lästig, jedes mal beim zitieren diese Flut von Formatierungsbefehlen zu entfernen.. die es auch gar nicht braucht. Ist auch ohne nicht immer ganz leicht den Überblick zu bewahren.

Um was es Jesus geht, sollte er doch auch in Klartext sagen können. Warum in einer geheimen Offenbarung?
Und wer garantiert mir, dass diejenigen, welche diese angeblich geheimen Offenbarungen auslegen und zu verstehen meinen, keine kranken bösartigen Narzissten sind, die wie, bei Artgenossen mit einer ausgeprägten malingen narzisstischen Persönlichkeitsstörung so üblich, zum Wohle ihrer eigenen allerhöchsten "Glücksgefühle", nichts lieber tun, als die absolute Kontrolle und Macht über die Gedanken und Gefühle ihrer Mitmenschen anzustreben.

Schau dir doch mal die grausame "Kriminalgeschichte" des Christentums an.

Das sollte es doch alles gar nicht geben, wenn Jesus Klartext reden würde und nicht in einer geheimen verschlüsselten Offenbarung, die sich jeder abartige "Volldepp" auslegen kann, wie es gerade am allerbesten zu seiner eigenen Tageslaune passt.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#37
Nun, dass das Christentum fuer die Eroberung der Welt durch die Europaeer missbraucht wurde, steht wohl ausser Frage. Es eignet sich auch sehr gut dafuer; Konstantin hatte es ja damals aus diesem Grund als Leitreligion ausgewaehlt.

Das hat aber alles wenig mit dem Threadthema zu tun, wo es eigentlich darum ging, dass das christliche Gottesbild so ein wenig ausgedient zu haben scheint.


@Geobacter: Formatierungen lassen sich im Editor durch das Druecken eines einzigen Knopfes komplett entfernen.
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#38
(16-07-2019, 10:20)Ulan schrieb: Nun, dass das Christentum fuer die Eroberung der Welt durch die Europaeer missbraucht wurde, steht wohl ausser Frage. Es eignet sich auch sehr gut dafuer; Konstantin hatte es ja damals aus diesem Grund als Leitreligion ausgewaehlt.

Das hat aber alles wenig mit dem Threadthema zu tun, wo es eigentlich darum ging, dass das christliche Gottesbild so ein wenig ausgedient zu haben scheint.


@Geobacter: Formatierungen lassen sich im Editor durch das Druecken eines einzigen Knopfes komplett entfernen.

Danke.. das mit dem Löschknopf für Formatierungen ist eine wirklich sehr nützlich Sache. Icon_frown

Aber zum Thema: Warum hat das christliche Gottesbild wohl ausgedient? Im christlichen Gottesbild geht es auch um Hierarchien, die von Gott so gewollt sind. (Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden) Das Christliche Gottesbild lebt also vor allem auch von Autoritätsgläubigkeit und göttlich zugewiesener Rangordnung. Der Gläubige selbst als Krone der Schöpfung.
Eine Autorität zu hinterfragen oder gar an zu zweifeln, gilt nach christlichem Gottesbild als ungezogene, unsittliche "Torheit".

Nun haben es sich  gar einige Artgenossen zum Hobby gemacht, mit der unantastbaren Autorität des verschlüsselten und nur ihnen offenbarten Wort Gottes, sich selbst ganz besonders WICHTig zu nehmen, und, was natürlich einen hl. Krieg gegen alles rechtfertigt, was dem guten Gefühl dieser Wichtigkeit gefährlich werden könnte.

Das dieses gute Gefühl zu damaligen Zeiten, als das eigene Leben noch viel weniger vorausplanbar war, auch seine gute Berechtigung hatte und vielleicht auch wirklich notwendig war, um die ganze Härte der göttlichen Schöpfung halbwegs auszuhalten, will ich nicht bestreiten..

Aber wir leben heute im 21. Jh. (Nebst Sozialversicherung und allen technischen Errungenschaften, mit denen man in wenigen Minuten aus der Not befreit wird... wenn es mal ganz eng wird.. und die vielen guten Samariter welche in ihrem Privatleben heutzutage gar oft die respektlosesten Ungläubigen sind.. machen die christliche Gottesbild manchmal wirklich fraglich. Zumal es ja die allermeisten Christen auch nicht daran hindert ziemlich unchristlich zu werden, wenn sie auch schon nur das Gefühl haben, man könne sie übergehen..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#39
Das mit dem "Brauchen" Gottes ist mir fragwürdig. Wenn ich einen Gott brauche, um gut zu sein, läuft etwas falsch. 
Gott ist kein Hammer, den ich benutze, um einen Nagel gerade zu hauen oder eine Wand ein.
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#40
(16-07-2019, 14:27)Herodotus schrieb: Das mit dem "Brauchen" Gottes ist mir fragwürdig. Wenn ich einen Gott brauche, um gut zu sein, läuft etwas falsch. 
Gott ist kein Hammer, den ich benutze, um einen Nagel gerade zu hauen oder eine Wand ein.

Du betonst immer ganz besonders das ICH,.. nimms mir nicht übel Herodotus, aber das fällt halt mal auf.
Brauchst du Gott auch noch für was anderes, oder kannst du  dir auch vorstellen, dass es vielleicht auch noch andere Menschen gibt, die von diesem Gott langsam den Frust kriegen?
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#41
(16-07-2019, 15:11)Geobacter schrieb:
(16-07-2019, 14:27)Herodotus schrieb: Das mit dem "Brauchen" Gottes ist mir fragwürdig. Wenn ich einen Gott brauche, um gut zu sein, läuft etwas falsch. 
Gott ist kein Hammer, den ich benutze, um einen Nagel gerade zu hauen oder eine Wand ein.

Du betonst immer ganz besonders das ICH


'Herodotus' betonte in keiner Weise das ICH
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#42
(16-07-2019, 16:01)Sinai schrieb: Das mit dem "Brauchen" Gottes ist mir fragwürdig. Wenn ich einen Gott brauche, um gut zu sein, läuft etwas falsch. 
Gott ist kein Hammer, den ich benutze, um einen Nagel gerade zu hauen oder eine Wand ein.



'Herodotus' betonte in keiner Weise das ICH
Sagtest du nicht, dass wir Menschen keine Empathie und kein Mitgefühl kennen würden, wenn  wir nicht an eine Seele glauben würden, die uns Menschen von den Tieren unterscheidet??? Und hast du damit nicht auch nur wiedermal von dir selber auch auf alle anderen geschlossen, Sinai?
Natürlich kann Herodotus bei beim Betonen des ICH mit dir noch lange nicht mithalten, aber er gibt sich wirklich schon alle Mühe.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#43
Das "Ich" in diesem Fall ist eine etwas persoenlichere Variante des "man". Diese Formulierung wird benutzt, wenn man von einer gewissen Introspektion bei einer Handlung ausgeht.

Im Prinzip ist die Betonung des "Ich" sogar wohltuend in diesem Fall. Sie vermeidet die Falle unzulaessiger Verallgemeinerungen, auch wenn es hier wie "man" gebraucht wurde, was nur vorschlaegt, dass man vielleicht mal schauen sollte, ob man das genau so macht.
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#44
(16-07-2019, 09:12)Burkl schrieb: Es geht Jesus darum "Krieg zu führen". Der Auferstandene sagt in der Geheimen Offenbarung:
"In seiner Rechten hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die machtvoll strahlende Sonne." Offb 1,16

Wer dieser rätselhafte Mann oder Engel ("der wie ein Mensch aussah") in der Geheimen Offenbarung sein soll, weiß ich nicht:

Offb 1,12 - 16 (Enheitsübersetzung)
"Da wandte ich mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern einen, der wie ein Mensch aussah; er war bekleidet mit einem Gewand, das bis auf die Füße reichte, und um die Brust trug er einen Gürtel aus Gold. Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen; seine Beine glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen. In seiner Rechten hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die machtvoll strahlende Sonne." Offb 1,12 - 16 (Enheitsübersetzung)

Ich sah "einen, der wie ein Mensch aussah" ist wohl eine sehr rätselhafte Ausdrucksweise -
Jesus kann es jedenfalls kaum gewesen sein, sonst hätte der Schreiber der Geheimen Offenbarung ihn erkannt !

Das Ganze ist sehr ominös und die gesamte Geheime Offenbarung dürfte etwas für Bibelspezialisten sein - für Menschen die Trost suchen und einen Leitfaden fürs Leben suchen dürfte diese Schrift unbrauchbar sein. In der Russisch Orthodoxen Kirche wird sie nicht im Gottesdienst verwendet.

"Die Offenbarung war in der alten Kirche sehr umstritten, besonders in den östlichen Teilen des Römischen Reichs. ( . . . ) In den gegenwärtigen Ostkirchen wird die Offenbarung als einzige neutestamentliche Schrift nie im Gottesdienst verlesen."
Offenbarung des Johannes - Wikipedia
6. Kanonisierung

So viel ich weiß, wird sie auch in der Katholischen Kirche so gut wie nie verlesen.
Lediglich diverse Chiliasten - wie etwa die Zeugen Jehovas - arbeiten mit dieser Schrift

So viel ich weiß, will Jesus Krieg mit geistigen Waffen führen - ein gewaltloser Krieg

Jesus redete nicht griechisch, daher wissen wir nicht welches Wort er im Original (im Hebräischen) verwendete, als er sagte
". . . Ich bin nicht gekommen, um XXX zu bringen, sondern YYY" Mt 10,34

Matthäus übersetzte die Jesusworte ins Griechische.

XXX Ob das griechische Wort εἰρήνη (Wohlstand, Ruhe, Frieden) überhaupt die passende Übersetzung für das hebräische Wort ist, das Jesus sagte ?

YYY Ob das griechische Wort μάχαιρα (Messer, Dolch, Schwert, im übertragenen Sinn Krieg, Strafe) überhaupt die passende Übersetzung für das hebräische Wort ist, das Jesus sagte  ?

Vielleicht sagte Jesus:
. . . Ich bin nicht gekommen, um behagliche Ruhe zu bringen, sondern Disput
(geistige Auseinandersetzung, Diskussion)

Wir wissen es nicht

Wenn jemand im Deutschen sagt "ich will der Hecht im Karpfenteich sein" wird ihn ein Chinese schwer verstehen. Er will ja keineswegs sagen daß er sich in einen Fisch verwandeln will
Jede Sprache hat ihre Redewendungen und ihre Besonderheiten. Siehe das deutsche Wort "Mutter". Es bedeutet weiblicher Elternteil aber auch Gegenstück einer Schraube
In anderen Sprachen ist diese Zweitbedeutung völlig unbekannt

Und vor 2000 Jahren waren Sprachen noch viel komplizierter

Jesus redete Althebräisch und Aramäisch
Das Evangelium übersetzte seine Worte ins Altgriechische - dabei kamen Sätze heraus, die oft schwer verständlich sind

Wie ich schon an anderer Stelle sagte, ist die Verwendung von Begriffen der altgriechischen Mythologie im biblischen Kontext problematisch

Beispiel: Das Wort Hades ist ein Begriff der altgriechischen Mythologie, das staubige Reich der Schatten
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#45
Solche Spekulationen sind muessig. Wir koennen nur vom griechischen Text ausgehen, denn das ist der einzige, den wir haben, und eventuell auch der einzige, den es je gab. Dass woertliche Rede in antiken Texten normalerweise vom Autor erfunden ist, habe ich ja bereits angedeutet. Nur in Einzelfaellen ist die Betrachtung semitischer Idiome hinter dem Text sinnvoll.
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