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JESUS der Sohn GOTTES?
#1
Vater und Sohn sind menschliche Begriffe.

Wenn Jesus der "Sohn" GOTTES war/ist, kann ER dann einen menschlichen Stammbaum haben oder gar der Sohn Davids sein?

In der Luther-Bibel 1956, Matthäus 1.1, lesen wir: "Das ist das Buch von der Geschichte Jesus Christi, der da ist ein Sohn Davids,  des Sohnes Abrahams."  Und dann folgt bis 1.17 der Stammbaum.

Und nun wird es spannend, denn bei 1.16 steht: "Jacob zeugte Joseph, den Mann der Maria, von welcher ist geboren Jesus, der da heißt Christus." 

In Lukas 1.34 sagt Maria jedoch, als der Engel ihre Schwangerschaft ankündet: "Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?"

Wer hat denn nun Jesus gezeugt?
Folgende mögliche Väter des Körpers von Jesus kommen nun lt. Bibel in Frage:
1. GOTT
2. Der Heilige Geist
3. David, der Juden König
4. Joseph, der Mann Marias
---------------------------------------
5. ?

Wer hat eine stimmige Erklärung?  (Bitte vor dem Schreiben überlegen)

PS: Ich tippe auf 5.
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#2
Jesus ist unehelich geboren, das steht fest. Vater ist nicht Joseph, wohl der röm. Soldat Pantheras. Da Maria gesteinigt werden sollte wegen dieser Situation, ist ihr Joseph beigestanden. Joseph kann und ist nicht der Vater von Jesus. Jesus war auch nicht der Erstgeborene von Maria, sie war demnach auch keine Jungfrau.
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#3
daVinnci schrieb:Wer hat denn nun Jesus gezeugt?

Ich frage mich nur gerade, wie eine so unerhebliche Frage zustandekommen kann.
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#4
Die Frage ergibt sich aus der im NT wiedergegebenen Genealogie. Meiner Meinung nach ist die aber nicht im wörtlichen Sinne der Sinne falsch oder richtig. Sie belegt nur, dass Jesus Jude war, womit eine gewisse Berechtigung unterstrichen wird, sich mit der "Religion der Väter" kritisch auseinander zu setzen. Gäbe es da nicht "das neue Testament" (Abendmahlstext), dann hätten Jesu Anhänger bis heute keine derartige Legitimation. Es sei denn sie seien jüdischer Abstammung oder zum Judentum konvertiert.

Lk 1, 34 besagt eigentlich gar nichts, was Jesus Christus angeht, sondern ist eine Verehrungsform der Königsmutter, wie sie in Ägypten üblich war.

Wie schon an anderer Stelle betont: Man bete nicht das Transportmittel an! Was die alten Text wörtlich sagen, stimmt nicht mit unseren Vorstellungen oder unserem biologischen Wissen überein. Die "Gottesmutter" ist eine mythologische Figur, die als "erhaben" dargestellt werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#5
eddyman schrieb:
daVinnci schrieb:Wer hat denn nun Jesus gezeugt?

Ich frage mich nur gerade, wie eine so unerhebliche Frage zustandekommen kann.
Nun, Herr Eddyman, so unerheblich kann sie ja nicht sein, denn auch Sie und da sind Sie in "guter Gesellschaft", kaben keine Antwort darauf. Ist aber nicht weiter tragisch. Icon_wink
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#6
Ekkard schrieb:Die Frage ergibt sich aus der im NT wiedergegebenen Genealogie. Meiner Meinung nach ist die aber nicht im wörtlichen Sinne der Sinne falsch oder richtig. Sie belegt nur, dass Jesus Jude war, womit eine gewisse Berechtigung unterstrichen wird, sich mit der "Religion der Väter" kritisch auseinander zu setzen. Gäbe es da nicht "das neue Testament" (Abendmahlstext), dann hätten Jesu Anhänger bis heute keine derartige Legitimation. Es sei denn sie seien jüdischer Abstammung oder zum Judentum konvertiert.

Lk 1, 34 besagt eigentlich gar nichts, was Jesus Christus angeht, sondern ist eine Verehrungsform der Königsmutter, wie sie in Ägypten üblich war.

Wie schon an anderer Stelle betont: Man bete nicht das Transportmittel an! Was die alten Text wörtlich sagen, stimmt nicht mit unseren Vorstellungen oder unserem biologischen Wissen überein. Die "Gottesmutter" ist eine mythologische Figur, die als "erhaben" dargestellt werden sollte.

Ekkard, Mann/Frau beachte aber, mit welch einen Anspruch die Bibeln von den religiösen Organisationen verteilt werden.

Was macht ein/e Rentner/in, der/die nicht Theologie studiert hat?

Noch einmal: "Euer Wissen ist Stückwerk. Wenn jedoch kommt das/der Vollkommene, wird das Stückwerk aufhören" Luther-Bibel 1964 1. Kor. 13.9-10
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#7
UNSER Wissen! Das die Frage unerheblich sein soll, wer der Erzeuger von Jesus sei??? Keinesfalls wenn man bedenkt, daß die Mutter keine Jungfrau war. Und trotzdem wird im Gottesdienst von der Jungfrau Maria erzählt und im Glaubensbekenntnis gebetet.
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#8
Es ist ein Thema, das schon ewig diskutiert wird. Fakt ist, das Jesus Jude war. Dabei ist es unerheblich, wer sein Vater gewesen ist. Maria war Jüdin, damit war der Punkt geklärt.
Sohn Gottes? Warum nicht? Wenn ich die Möglichkeit einer Schöpfung durch das Wort annehme, ist es möglich. Wenn ich lese, dass der heilige Geist sie "überschattete", ist es auch möglich.
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#9
Herodotus schrieb:Es ist ein Thema, das schon ewig diskutiert wird. Fakt ist, das Jesus Jude war. Dabei ist es unerheblich, wer sein Vater gewesen ist. Maria war Jüdin, damit war der Punkt geklärt.
Sohn Gottes? Warum nicht? Wenn ich die Möglichkeit einer Schöpfung durch das Wort annehme, ist es möglich. Wenn ich lese, dass der heilige Geist sie "überschattete", ist es auch möglich.

Ja, für "Gläubige" ist alles möglich was sie glauben!
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#10
Jesus ist der einzige eingeborene Sohn Gottes, aber dies ist ein schwer zu verstehendes Geheimnis.

Jesus ist der Sohn Gottes, aber er ist eine Erweiterung Gottes und wird daher Immanuel genannt, was Gott mit uns bedeutet (Matthäus 1:23).

Jesus ist der Sohn Gottes, aber er ist auch das Wort Gottes, und deshalb ist er die ausführende Handlung Gottes, die seit der Erschaffung der Welt gegenwärtig ist (Johannes 1:1).



*http://www.iabr.oswnet.com/page_03.htm
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#11
(18-06-2019, 20:23)oswaldo_8553 schrieb: Jesus ist der Sohn Gottes, aber er ist eine Erweiterung Gottes


Unter einer "Erweiterung Gottes" kann ich mir nichts vorstellen

Gott ist allmächtig und unendlich groß - wie sollte Gott erweitert werden ?
Wahrscheinlich eine Falschübersetzung
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#12
Es ist keineswegs unherblich wer der Vater von Jesus war, genau so wie die Frage ob Maria Jungfrau war. Die uneheliche Geburt des Jesus steht außer Frage.
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#13
(18-06-2019, 22:55)Sinai schrieb:
(18-06-2019, 20:23)oswaldo_8553 schrieb: Jesus ist der Sohn Gottes, aber er ist eine Erweiterung Gottes


Unter einer "Erweiterung Gottes" kann ich mir nichts vorstellen

Gott ist allmächtig und unendlich groß - wie sollte Gott erweitert werden ?
Wahrscheinlich eine Falschübersetzung

Jesus (der Sohn) handelt mit Gott (dem Vater), als ob sie nur ein Körper wären. Jesus (der Sohn) handelt mit Gott (dem Vater), als ob sie nur ein Körper wären.

Jesus ist wie der Anhang oder die Erweiterung des Absoluten Gottes.

Jesus ist der Logos Gottes, das heißt sein Wort, um seine Pläne auszuführen. Es ist wie die Hand und der Arm, die Teil des Körpers sind und die Befehle des Gehirns ausführen. Jesus ist der operative Arm Gottes, wie in Jesaja 53: 1 vorausgesagt.

So wie ein Organ des Körpers nicht separat funktioniert, kann der Sohn nicht vom Vater getrennt werden. Jesus handelte in vollkommener Harmonie mit dem Vater und konnte nicht anders sein, denn sie haben volle Synergie.

*http://www.iabr.oswnet.com/page_03.htm
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#14
oswaldo_8553 schrieb:
Sinai schrieb:
oswaldo_8553 schrieb:Jesus ist der Sohn Gottes, aber er ist eine Erweiterung Gottes


Unter einer "Erweiterung Gottes" kann ich mir nichts vorstellen

Gott ist allmächtig und unendlich groß - wie sollte Gott erweitert werden ?
Wahrscheinlich eine Falschübersetzung

Jesus (der Sohn) handelt mit Gott (dem Vater), als ob sie nur ein Körper wären. Jesus (der Sohn) handelt mit Gott (dem Vater), als ob sie nur ein Körper wären.

Jesus ist wie der Anhang oder die Erweiterung des Absoluten Gottes.

Jesus ist der Logos Gottes, das heißt sein Wort, um seine Pläne auszuführen. Es ist wie die Hand und der Arm, die Teil des Körpers sind und die Befehle des Gehirns ausführen. Jesus ist der operative Arm Gottes, wie in Jesaja 53: 1 vorausgesagt.

So wie ein Organ des Körpers nicht separat funktioniert, kann der Sohn nicht vom Vater getrennt werden. Jesus handelte in vollkommener Harmonie mit dem Vater und konnte nicht anders sein, denn sie haben volle Synergie.

*http://www.iabr.oswnet.com/page_03.htm

"Euer Wissen ist Stückwerk. Wenn aber kommt das/der Vollkommene (Beistand/Heiliger Geist/Tröster/Vertreter, je nach Bibel), dann wird das Stückwerk aufhören".  

PS: Wer nach der Wahrheit s u c h t, wird sie, wann auch immer, finden!
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#15
Ekkard schrieb:Die "Gottesmutter" ist eine mythologische Figur, die als "erhaben" dargestellt werden sollte.

Das ist der einzige Punkt, den ich hier als wesentlich empfinde. Warum dieses so stark proklamierte Ideal aus Keuschheit und Mutterschaft aus religiöser Sicht (im starkem gesellschaftlichem Bezug) so wichtig ist, habe ich hier versucht zu sagen.
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