23-06-2017, 13:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23-06-2017, 13:50 von Kreutzberg.)
Die Bibel für eine praxistaugliche Anweisung für ein gottgefälliges Leben ist nach dem 2. Vatikanischen Konzil mehr und mehr den Christen fremd geworden. Vor diesem Hintergrund ist jede Form von pauschalem "Bashing" über den patriarischen Lebensstil jener Zeit nicht hilfreich. Für mich wäre es an dieser Stelle wissenswert wann die Trennung zw. der bibeltreuen Lebensführung zur liberalen christlichen Lebensführung begonnen hat.
Bis zu Ende der Christenverfolgung scheint es wohl so zu sein, dass eine strenge Bibelauslegung für die Lebenswirklichkeit der Urgemeinden identitätsstiftend war. Die Motivation sich abzugrenzen war verständlich und fatal zugleich.
Ob mit Kaiser Konstantin die Trendwende zur liberalen Bibelauslegung den Anfang an kann ich nur vermuten. Paulus dass dürfte wohl unstrittig sein kam es tatsächlich um die Reinheit der Lehre an. Die Tiefe dieser Regionsauslegung war den Griechen und Römern wie ich hörte bis dato weitgehend unbekannt gewesen. Er profitierte so gesehen von der inhaltlichen Leere der griechischen und römischen Götterwelt.
Bis zu Ende der Christenverfolgung scheint es wohl so zu sein, dass eine strenge Bibelauslegung für die Lebenswirklichkeit der Urgemeinden identitätsstiftend war. Die Motivation sich abzugrenzen war verständlich und fatal zugleich.
Ob mit Kaiser Konstantin die Trendwende zur liberalen Bibelauslegung den Anfang an kann ich nur vermuten. Paulus dass dürfte wohl unstrittig sein kam es tatsächlich um die Reinheit der Lehre an. Die Tiefe dieser Regionsauslegung war den Griechen und Römern wie ich hörte bis dato weitgehend unbekannt gewesen. Er profitierte so gesehen von der inhaltlichen Leere der griechischen und römischen Götterwelt.

