10-05-2010, 12:36
(10-05-2010, 11:48)humanist schrieb: Die Leute müssten nur auf den Trichter kommen, dass es (bessere) Alternativen zu Religion gibt. Dann fällt das Argument Lebenshilfe weg und es überwiegt das Unrecht, das durch Religion hervorgerufen wird.
Das Problem scheint mir, dass die anderen Weltanschauungen und "Therapien" keinerlei Trost für Menschen bietet, die schwer leiden oder die Angst vor dem Sterben und dem Tod haben. Ein achselzuckendes "Es ist halt so, damut muss man sich abfinden, das Leben ist endlich, also geniesse es", hilft spätestens im Augenblick des Sterbens eines geliebten Menschen oder gar in eigener Todesbedrohung sehr sehr selten.
Es gäbe vielleicht (?) keine Religion, wenn es den Tod nicht gäbe bzw. genauer: wenn der Mensch sich des Sterbens und des Todes nicht bewusst wäre.
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