10-05-2010, 21:47
(10-05-2010, 19:19)Gundi schrieb:(10-05-2010, 18:55)humanist schrieb: Der atheistisch-humanistische Gedanke ist wohl folgender.
Es gibt kein Leben nach dem Tod - das Leben ist endlich. Daraus folgt, das beste aus dem Leben zu machen.
Mitmenschen gut zu behandeln, da nach dem Leben nicht mehr für Gerechtigkeit gesorgt werden kann.
Könnte daraus nicht auch folgen zu leben wie ein Schwein weil ohnehin keine Gerechtigkeit mich strafen wird?
eine frage deines menschen- und weltbilds
was traust du deinen mitmenschen (also dir selbst) zu?
(10-05-2010, 19:19)Gundi schrieb: Ob das bei jedem Menschen so funktioniert?
ganz offensichtlich nicht. aber hier werden ja alternativen aufgezeigt - wer sie ergreifen möchte (und wohl auch, warum) - das entscheidet jeder selbst
(10-05-2010, 19:19)Gundi schrieb: Es gibt wahrscheinlich Millionen von Menschen welche für ihr Leid auf Erden, ihre unerfüllten Träume, ihre nicht erreichten Lebensziele Gerechtigkeit nach dem Tod erhoffen. Selbst wenn der Humanismus eine nahezu perfekte Gesellschaft hervorbringen könnte, gäbe es immer noch Naturkatastrophen, Unfälle, Tragödien..., welche den Menschen wieder zum Glauben führen würden. Könnte ich mir zumindest vorstellen.
sicher. woher kommt es denn, daß sich immer menschen mit opium des volks oder anderen drogen zudröhnen - wenn nicht aus dem wunsch, vor der realität zu flüchten?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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