17-01-2014, 12:03
(17-01-2014, 00:04)bridge schrieb: Hallo Sucher
ich glaube meine Antwort wird doch recht kurz ausfallen,denn ich finde bei dir keine "offene Tür" für ein vernünftiges Gespräch.
Ich glaube an den Gott der Bibel,ich glaube an Jesus und das er für mich am Kreuz gestorben ist , für all das wofür ich mich vor dem heiligen ,gerechten Gott sonst selbst verantworten müsste.
Ich nehme nicht an das du jemals ein Buch gelesen hast indem jemand mit Sinn und Verstand seinen Glauben an die Bibel verteidigt.
denn so jemand kann- nach deiner Definition- nicht klar bei Verstand sein,liege ich da richtig?
Also warum soll ich mir dir Mühe machen,auf so schwierige Fragen,wie die Kriege Israels eine Antwort zu versuchen.....?
Im Gegensatz zu Dir ist es für mich wichtig, mich mit dem religiösen Denken anderer auseinander zu setzen. Das tat ich mit Atheisten und Buddhisten und Kreationisten und Agnostikern usw. Erst so konnte ich etwa dazu lernen, dass ein islamistischer Selbstmordattentäter kein gemeiner Verbrecher ist, sondern ein Mensch, der aus ehrlichem Herzen überzeugt ist, durch das Opfern seines Lebens und das Töten von "Ungläubigen" eine gute Tat für Allah zu begehen. Hätte dieser Selbstmordattentäter aber aus ehrlichem Herzen einmal seinen eigenen Glauben kritisch hinterfragt, etwa, warum es sein Allah allen "Ungläubigen" bewusst unmöglich gemacht hat, zum "Rechten" glauben zu gelangen (wie das laut NT auch das Gottesgeschöpf Satan tun soll), vielleicht hätte er erkennen können, wie sinnlos sein Handeln ist?
Wenn Du aber im Schutz Deiner Absperrung vor anderen religiösen und philosophischen Gedanken und im Glauben, dass der Gott, der als allmächtiger Schöpfer der Himmel und der Erde aus dem Nichts heraus ein Universum mit vielen Milliarden Galaxien erschaffen habe müsste und der laut der rkK ALLES vollbringen kann, was IHM gefällt, seinen Eigenen Sohn jämmerlich am Kreuz hat sterben lassen, zufrieden bist, warum willst Du hier Gedanken austauschen? Hier wirst Du nämlich mit Fragen anderer konfrontiert, etwa, warum der Tod Jesus nötig gewesen sein soll, damit das Vergeben der Sünden allen Menschen gepredigt werden kann? Oder warum der Namensgeber des Christentum alle Menschen verdammt, die sich nicht bekehren lassen?
Wenn Du aber willst, etwa von mir nicht mit solchen Fragen konfrontiert zu werden, sondern mir nur Deiner Version Deines Glaubens zum Nachdenken anbieten willst, dann sage das und ich werde auf Deine Beiträge nicht mehr eingehen. Denn das, was Du mir an Argumenten aus der Sicht überzeugter Christen bis hin zur totalen kreationistischen Sicht vielleicht sagen könntest, habe ich mit großer Wahrscheinlichkeit schon gehört, es gründlich auf Glaubhaftigkeit geprüft und MEINE Entscheidung darüber getroffen. Die besagt: an den in der Bibel behaupteten Rachegott werde ich nie mehr glauben können, denn ich konnte in meinem eigenen "Innersten" die Nichtfordernde Liebe Gottes "erahnen" - und meine Verantwortung dafür.
